Herzlich Willkommen

auf dem „Reiterhof Coldewey 2", unserem Pensionspferdestall in Coldewey bei Sulingen.

In einer großen und hellen Reithalle, auf dem 20 x 40 m großen Außenreitplatz und einem Naturtrailplatz finden Sie bei uns die Möglichkeit ohne Vereinsklüngel in Ruhe mit Ihrem Pferd zu arbeiten oder zu entspannen.

Ausgedehnte Geländeritte auf Feldwegen können ohne Straßenüberquerung direkt vom Hof gestartet werden.
Mehr Infos zur Reitanlage.

Wir bieten artgemäße Haltung in Vollpension. Den Pferden stehen große, helle und luftige Pferdeboxen, zwei Offenställe, 1 ha Ausläufe und 6 ha Weiden direkt am Hof zur Verfügung. Für die Boxenpferde sind täglich mindestens 8 Stunden Weidegang auch im Winter für uns selbstverständlich.

Mehr Infos zu den Stallungen.

Artgemäße Fütterung ist für uns selbstverständlich. Durch Schwarzhaferanbau und Heugewinnung auf eigenen Flächen können wir die Qualität des Futters garantieren.

Mehr zu unserem Haltungskonzept.


Aktuelles

Reitplatzberegnung jetzt automatisch

Wer kennt es nicht, die nervige und zeitraubende Beregnung und Pflege eines Außensandreitplatzes. Auch wenn die eigentliche Beregnung durch Kreis- oder Sektorenregnern erfolgt, so müssen diese auf- und umgestellt und am Ende wieder abgebaut und weggeräumt werden. Während die Beregnung läuft, kann man sich kaum auf andere Arbeiten konzentrieren, weil man ständig die Uhr im Blick haben muss, damit der Regner nicht zu lange an der gleichen Stelle läuft bevor er umgestellt werden muss. Da uns die Zeit dafür häufig fehlte, unterblieb die regelmäßige Beregnung des Platzes oft oder es kam uns während der Beregnung etwas wichtigeres  dazwischen. Die Folge war, dass die Bodenverhältnisse auf dem Außenreitplatz selten optimal waren, was unsere Kunden nervte. Und wir mussten hinterher umso mehr Zeit investieren, um die Bodenverhältnisse wieder in den Griff zu bekommen, was uns nervte. Weil das alles so arbeitsintensiv ist sieht man immer häufiger Reitböden, denen Kunststofffasern beigemischt werden oder die sogar komplett aus Kunststofffasern bestehen. Aus Umweltschutzgründen kam das für uns nie in Frage. Also hatten wir schon lange die Idee, die Beregnung zu automatisieren. Dazu wurden sechs Sektorenregner außen auf der Reitplatzbegrenzung fest installiert. Um die erforderliche Wurfweite zu erreichen, musste eine neue Grundwasserpumpe installiert werden. Über WLAN-Schalter und elektrische Magnetventile werden die einzelnen Regner automatisch gesteuert. Die Laufzeit der Regner kann über eine APP auf dem Handy individuell eingestellt und aktiviert werden. Ein Kurzprogramm lässt sich aber auch ohne Handy quasi im Vorbeigehen mit einem Schalter am Reitplatz aktivieren. So können wir uns voll auf die Versorgung der Pferde konzentrieren und unsere Kunden auf das Reiten und die Bodenarbeit mit ihren Pferden auf einem gut gepflegten Außenreitplatz.

Der neue Offenstall wird eingeweiht

Es ist soweit, heute konnte die Stutengruppe endlich ihren neuen Offenstall beziehen. Gerade noch rechtzeitig bevor das Wetter wirklich ungemütlich wird. Der Stall ist ca. 16 m breit und 4,5 m tief komplett aus Lärchenholz gebaut und verfügt über einen großen Dachüberstand. Die Rückseite ist nach Süden ausgerichtet. Dadurch bietet der Stall den Pferden sowohl Wind- und Wetterschutz im Winter als auch Sonnen- und Insektenschutz im Sommer. Der Boden im und vor dem Stall ist mit ecoraster Paddockplatten befestigt. Dadurch ist er trittfest, trocken und lässt sich sehr leicht sauber halten. Die drei großen Öffnungen nach vorne gewährleisten auch rangniedrigeren Tieren den Zugang. Nachdem die Stutengruppe die wochenlangen Bauarbeiten von ihrem Auslauf sehr genau beobachtet hatten konnten sie ihn heute das erste mal selbst betreten. Und schon nach einer kurzen Inspektion sind sie alle nacheinander im vollen Galopp durch den Stall gepest.

Die neue Heuraufe

Unsere Metallraufe für ganze Rundballen reichte bei der wachsenden Anzahl der Pferde schon lange nicht mehr aus und das zusätzlich erforderliche mehrmals täglich Netze stopfen und verteilen nervte tierisch. Deshalb sollte eine zweite Raufe angeschafft werden. Da uns unsere erste Raufe nach 6 Jahren Einsatz immer noch gut gefällt lag es nah die gleiche nochmal zu kaufen. Als wir vom Hersteller erfahren mussten, dass diese mittlerweile fast 1.000,- € teurer geworden ist, haben wir das abgehakt und uns nach Alternativen umgeschaut. Unsere Recherche ergab, dass alle anderen handelsüblichen Metallraufen für ganze Rundballen mit Überdachung leider unschöne Schraubverbindungen haben, die eine Verletzungsgefahr darstellen. Aber es werden schöne Holzraufen angeboten. Sehr dünn wird das Angebot, wenn die Raufe auch noch komplett aus witterungsbeständigem Lärchen- oder Eichenholz sein soll. Wir haben dafür nur einen einzigen Anbieter gefunden, der konnte uns aber keine Lieferkosten nennen, wir sollten uns die Raufe als Bausatz mit PKW-Anhänger abholen. Das kam für uns bei einer Anfahrt von 350 km und einer (Liefer)zeit von 6 Wochen auch nicht in Frage. Da würde ich gleich den Zimmermann meines Vertrauens in der Nähe fragen. Der hätte die Raufe gern gebaut, wartet nur leider auch nicht auf Arbeit und hätte vielleicht in acht Wochen Zeit für uns gehabt. Mehrere Tage mit Internetrecherche, Angebote anfordern, telefonieren und nachfragen waren um und es war nichts erreicht. Da fielen mir beim Frustaufräumen die alten drei Meter langen Eichenspaltpfähle vor die Füße, mit denen wir mal einen Roundpan bauen wollten, uns dann aber wieder dagegen entschieden haben, weil wir auf unserem Hof keinen Bedarf dafür sehen. Und dann war da ja auch noch die vom Bau der Pferdewaage übrig gebliebene Siebdruckplatte. Sofort war die Idee geboren, daraus eine Raufe selbst zu bauen. Konstruieren statt recherchieren lautet die Devise. Nach genau einer Woche Konstruktion, Material besorgen und bauen war die Raufe aufgebaut und Einsatzbereit und wir müssen keine Heunetze mehr stopfen.


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