Herzlich Willkommen


auf dem „Reiterhof Coldewey 2".
Seit März 2013 betreiben wir unseren Pensionspferdestall in Coldewey bei Sulingen.

In einer großen und hellen Reithalle und auf dem 20 x 40 m großen Außenreitplatz finden Sie bei uns die Möglichkeit ohne Vereinsbindung in Ruhe und Gelassenheit mit Ihrem Pferd zu arbeiten und zu entspannen.

Ausgedehnte Geländeritte auf Feldwegen können ohne Straßenüberquerung direkt vom Hof gestartet werden.
Mehr Infos zur Reitanlage.

Wir bieten artgerechte Vollpension. Den Pferden stehen große, helle und luftige Pferdeboxen, ein Offenstall, 1 ha Ausläufe und 6 ha Weiden direkt am Hof zur Verfügung. Für die Boxenpferde sind täglich mindestens 8 Stunden Weidegang auch im Winter für uns selbstverständlich.

Mehr Infos zu den Stallungen.

Artgerechte Fütterung gehört zu unserem Haltungsansatz. Durch Schwarzhaferanbau und Heugewinnung auf eigenen Flächen können wir die Qualität des Futters garantieren.
Mehr zu unserem Haltungskonzept.


Aktuelles

Einführungskurs: Reiten mit der Alexandertechnik

Am Sonntag, den 17. Juni findet bei uns ein Kurs zur Einführung in die Alexander-Technik statt. Nachdem Kursleiterin Barbara Röder die theoretischen Grundlagen vermittelt hat werden praktische Übungen am Sitz auf dem Holzpferd und auf den jeweils eigenen Pferden folgen. Detaillierte Informationen zum Kurs können dem Anmeldeformular und den Teilnahmebedingungen entnommen werden. Weitere Informationen zum Thema Alexander-Technik findet ihr auch auf der Homepage von Barbara Röder.

Leinensalat in Coldewey

Am 10. Dezember 2017 hatten wir einen Doppellongen-Kurs mit Harald Schardelmann, Trainer A und Fahrlehrer FN, bei uns auf dem Hof. Wie zu erwarten, war draußen bestes kaltes Winterwetter. Aber Harald und die Ponys haben uns gut auf Trab gehalten. Und in den Pausen konnten wir uns im Reiterstübchen am Ofen aufwärmen.

 

4 von 5 Teilnehmerinnen waren „interne“ Einstellerinnen und Jutta hatten wir bereits beim Reiterlager kennengelernt. So ergab sich die fröhliche Atmosphäre schon bei der Begrüßung. Danach ging es auch gleich zur Sache! Harald hat sich zwar in der Begrüßungsrunde unsere Erwartungen angehört und bestätigt, daß wir in der Richtung arbeiten würden, hat sich aber dann nicht lange mit Theorie aufgehalten…

 

Zur Ausrüstung gehören Langzügel, die mit Hilfe von Adaptern je nach Pferd und Ausbildungsstand verlängert werden können, eine Doppellonge 18m lang, ein Longiergurt mit möglichst tief angebrachten Führungsringen und eine lange Longierpeitsche.

 

Um die Handhabung der Leinen zu üben hat er diese im Vorraum der Reithalle an den Anbinder gehängt und uns als erstes die Grifftechnik gezeigt. Zum Aufnehmen hält man zunächst beide Leinen in der linken Hand. Die linke Leine zwischen Daumen und Zeigefinger, die rechte zwei Finger tiefer und die Peitsche in der rechten Hand. Mit der Peitschenhand greift man dann die rechte Leine und kann so beidhändig arbeiten. Mit etwas Übung und Gefühl ist es möglich die Longe einhändig zu führen. Dabei gleitet sie leicht durch die linke Hand. Für das einhändige Arbeiten ist es ganz wichtig, dass die Doppellonge  aus einem Stück Gurt gefertigt ist und NICHT geteilt werden kann! Eine Schnalle in der Mitte bedeutet Verletzungsgefahr!

 

Und dann sind da noch die Kommandos: Wir haben  uns in einer Reihe aufgestellt und sind auf Haralds Kommando gleichzeitig vorwärts gegangen. Auf ein „Stop“ von Harald sollten wir eigentlich gleichzeitig stehenbleiben. Hat erst beim dritten Anlauf geklappt, als Harald „Und Stop“ sagte.  Bereite dein Pferd auf das Kommando vor, das als nächstes kommen soll!

 

Für die Arbeit am Pferd hatte Harald sein Schleswiger Kaltblut mitgebracht. Bax ist zum Kutschpferd ausgebildet und ein „alter Hase“ was den Umgang mit Teilnehmern in Anfängerkursen angeht… Harald hat uns gezeigt, wie einfach es ist, Bax am Langzügel im Slalom um die Hütchen auf der Mittellinie zu dirigieren. Und dann waren wir dran. Und wenn Harald „Und Schritt“ sagt, dann marschiert Bax flott vorwärts! Sehr sensibel reagierte er auf jede leichte Spannung im Zügel und ging überall hin… Er hat uns sehr deutlich gezeigt, worauf es ankommt!

 

Nach der Mittagspause haben wir mit unseren eigenen Pferden an der Doppellonge gearbeitet.          5 Teilnehmerinnen mit 5 unterschiedlichen Rassen und 5 Ausbildungsstufen… Die Pferde haben mehr oder weniger „korrekt“ auf unsere Hilfen reagiert. Sie sind auf dem Zirkel um uns herum getrabt, mit oder ohne Stangen. Wir haben aus und durch den Zirkel gewechselt. Und keine von uns hat den erwarteten Leinensalat verursacht!

 

Wir hatten einen sehr spannenden Tag! Wir haben gelernt, unsere Pferde mit mehr Spannung zu longieren. Einen anderen Blickwinkel einzunehmen als bei der Arbeit mit der einfachen Longe. Mit der Doppellonge ist es möglich, das Pferd ohne Reitergewicht zu gymnastizieren, zur Abwechslung oder als Reha-Maßnahme nach Verletzungspause. Der Kurs hat uns eine Einführung gegeben, mit der wir morgen weiter üben können… Wir freuen uns auf eine Fortsetzung und weitere interessante Themen!

 


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